UNESCO Welterbe in Schweden

Schweden besitzt 15 Kulturdenkmäler und Naturdenkmäler, die zum Welterbe der UNESCO zählen. Die Schlossanlage Drottningholm war der erste Ort, der aufgenommen wurde. Als Letztes wurden die dekorierten Bauernhäuser von Hälsingland 2012 zum Weltkulturerbe erklärt.

UNESCO Welterbe Schweden
Das Rapadelta im Sarek-Nationalpark

© Karina Baumgart - Fotolia.com

Welterbestätten in Schweden

Ein Welterbe kann ein Platz, ein Gebäude, ein Denkmal oder eine Naturlandschaft sein. Etwas mit so außergewöhnlichen universellen Werten, das allen Menschen helfen soll, die Entwicklung der Erde und die Geschichte der Menschheit zu verstehen.

Eine Reihe an Kriterien muss zur Aufnahme in das UNESCO-Welterbe erfüllt sein. So zum Beispiel die Forderung nach Authentizität, also nach historischer Echtheit.

Da solche wertvollen Orte oft bereits zu den wichtigsten Natur- und Kulturgütern eines Landes zählen, muss die internationale Bedeutung bestimmt werden um eine Aufnahme in die Listen zu bestehen.

Andere nordischen Staaten und Schweden arbeiten gemeinsam an der Auswahl potentieller Stätten. Anlass zu Stolz und Bescheidenheit gibt, das Schweden mit derzeit 15 Kulturstätten bzw. Naturstätten in der Liste der Welterbestätten der UNESCO vertreten ist.

Ein UNESCO Welterbe hat eine große Bedeutung für die jeweilige Region, ein Symbol, welches man hervorhebt. Doch zugleich bedeutet es auch Verpflichtung. Die Plätze müssen geschützt und für künftige Generationen erhalten werden.

Diese Verantwortung unterliegt in Schweden dem Zentralamt für Denkmalpflege und das Staatliche Amt für Umweltschutz.

Im Folgenden werden wir die UNESCO-Welterbestätten in Schweden beschreiben.

Überblick über die 15 Welterbestätten in Schweden mit Aufnahmedatum in das UNESCO Welterbe:

Die Leitidee des UNESCO Welterbes ist die „Erwägung, dass Teile des Kultur- oder Naturerbes von außergewöhnlicher Bedeutung sind und daher als Bestandteil des Welterbes der ganzen Menschheit erhalten werden müssen.“ (www.unesco.de).

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