Ausgehen in Schweden

Die Schweden können sehr gut feiern. Es gibt immer viele Anlässe. Trotz der alkoholischen Einschränkungen gibt es viele Bars und Clubs. Du solltest Dein Alkohol nicht auf der Straße trinken, denn das ist in Schweden verboten. Daher bieten sich die Pre- und Afterpartys an.
Ausgehen Schweden
Ein Café in Göteborg

Nicho Södling/imagebank.sweden.se

Studentenpartys in Schweden

Gerade in Orten in denen eine Universität ist, feiern die Studenten entsprechend und bevölkern die Clubs und Bars. Und Studenten können feiern.

Preparty

Bevor es los richtig los in den Club geht, trifft man sich zur Preparty. Natürlich sind die Clubs schon bei Zeiten geöffnet, doch man will ja nicht der erste sein. Man sitzt zusammen und trinkt erste Drinks. Man tauscht sich aus und steigert den Alkoholpegel Stück für Stück. Dann geht es irgendwann in den Club.

Party

Der Vorteil der Prepartys ist, dass es das lange Anstehen vor den Clubs erträglicher macht. Anstehen kann der Schwede gut und so ist es auch vor den schwedischen Clubs. Man hat mit längerer Wartezeit zu rechnen.
Doch bei Zeiten schließen die Clubs wieder. Gegen 3 Uhr in der Frühe gehen in fast allen Clubs die Lichter wieder aus. Wer jetzt noch nicht genug hat, der macht sich mit seinen Freunden auf den Weg zu einer Afterparty.

Afterparty

Die besten Feiern sind die Feiern nach der eigentlichen Veranstaltung. Hier lässt man den „Tag aus- oder besser anklingen“.

Studentenpartys an schwedischen Unis

An großen Unis gibt es auch eigene Einrichtungen zum Feiern. Unter dem Namen kravall wird z.B. an Linköpings Universität gefeiert. Man trägt Overalls, die natürlich farblich nach Fakultäten unterschieden werden und veranstaltet ausgelassene Partys. Für die verschiedenen „Kravalle“ gibt es eigene Aufnäher. Diese zieren dann die Overalls – je mehr desto besser.
Das ausgefallenste Event ist wohl, wenn die Studenten mit einer Fähre nach Finnland fahren. Denn dann wird drei Tage „gefeiert“ und man hat auch einen Namen dafür – Seabattle (Seeschlacht). Der Name dürfte das Ausmaß der Schiffs-Party erklären. Für die Karten der Veranstaltung wartet man dann auch gerne 24h vor dem Kartenverkauf um dabei zu sein.

Schweden und der Alkohol

Der Alkoholverkauf wird in Schweden staatlich kontrolliert. Hochprozentiges gibt es nur in den Verkaufsstätten des Monopols Systembolaget. Hier findet man eine reichhaltige und gut sortierte Auswahl an alkoholischen Getränken. Die Preise sind recht moderat (nicht mit Deutschland zu vergleichen) im Verhältnis zu Bars.

Ein halber Liter Bier mit 5,6 % kostet ca. 15 SEK also 1,50 Euro. Hier findest Du auch das Bier X-Strong mit 10% Alkoholgehalt. Es kostet ca. 18 SEK.
Eine Flasche Schnaps kostet schnell mal 25 Euro und mehr.

Link: www.systembolaget.se

Alkohol in schwedischen Bars und Restaurants

Die hohen Alkoholpreise in den Bars und Pubs halten die Schweden nicht davon ab, dem Alkoholgenuss zu frönen. Ein kleines Beispiel für die Preise Stockholmer Bars:

  • Bier (starköl) 0,33l 49 SEK (ca. 4,60 Euro)
  • Schnaps (sprit): 2 cl 80 SEK (ca. 7,60 Euro)

Aber im Unterschied zu Deutschland betrinkt sich der Schwede nicht in einer Bar. Das ist für Normalverdiener nicht bezahlbar.

Wenn Dir ein Bier ungewöhnlich billig erscheint, dann liegt es wohl daran, dass es sich um Leichtbier (lättöl) mit ca. 2,3 % Alkoholgehalt handelt. Je höher der Alkoholgehalt desto teurer sind die Biere.

Schwedische Clubs, Bars und Pubs

In Schweden gibt es tolle Bars und Pubs. Vor allem in Stockholm gibt es schöne gemütliche und stylische Bars. Im Stadtteil Södermalm kann man sehr schön schlendern und findet viele schöne Kneipen.

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