Wolken über einem norwegischen Fjord
Wolken über einem norwegischen Fjord

Klima und Wetter in Norwegen

Trotz der extrem nördlichen Lage ist das Klima auf dem norwegischen Festland verhältnismäßig mild. Bis in den hohen Norden sind die Küstengewässer zu jeder Jahreszeit eisfrei. Grund dafür sind warme Meeresströmungen des Golfstroms und die Passatwinde, die vom amerikanischen Kontinent aus über den Atlantik getrieben werden.

Die Temperaturen unterliegen, besonders in den nördlichsten Gebieten, teilweise erheblichen Schwankungen. Während der Wintermonate ist der größte Teil Norwegens mit Schnee bedeckt. Die Temperaturen können je nach Breitengrad auf bis zu -40 ºC  sinken. In Küstengebieten, wo die Winter meistens eher mild sind, gibt es dafür deutlich mehr Niederschläge als im Rest des Landes. Die Stadt Bergen zählt zu den regenreichsten Städten in Europa.

Die Sommer hingegen sind sehr warm und freundlich und aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit angenehm zu ertragen. Temperaturen von bis zu 30 ºC sind dabei keine Seltenheit.

Temperaturrekord in Norwegen

Den Kälterekord hält der Ort Karasjok, wo am 1.11.1886 die Temperatur von -51,4°C gemessen wurde. Die höchste in Norwegen je gemessene Temperatur war 35,6°C in Nesbyen am 20.06.1970.

Einige Fakten zu Durchschnittstemperaturen und Tageslicht

Durchschnittstemperatur in Norwegen

(Erster Wert für Januar und zweiter Wert für Juli)

  • Tromsø  (Norden)  -4,4°C / +12°C
  • Trondheim (Mitte)  -3°C / +15°C               
  • Oslo (Süden)  -2.5°C / +16°C               

Vergleichswert Berlin −0,3 °C / +17,7 °C

Tageslicht  in Norwegen

(Erster Wert für Januar und zweiter Wert für Juli)

  • Tromsø  (Norden)  0 Stunden  /  24 Stunden
  • Trondheim (Mitte) 5 Stunden / 20 Stunden                
  • Oslo  (Süden)  6 Stunden  / 19 Stunden

Vergleichswert Berlin ca. 8 Stunden  /  16 Stunden

Bildquelle: flickr.com/weisserstier

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