Dom von Helsinki

Helsingin tuomiokirkko

Dom von Helsinki (Kaisa Luukannel / Visit Helsinki)

Adresse:
Unioninkatu 29,
00170 Helsinki, Finnland
Region: Südfinnland

Der Dom von Helsinki gilt als eines der imposantesten und zugleich geschichtlich bedeutungsvollsten Bauwerke der Stadt. Mit seiner zentralen Lage an der nördlichen Seite des Senatsplatzes und dem erhöhten Stand auf einem sockelartigen Fundament ist er weithin sichtbar und wird von vielen als das weiße Herz von Helsinki bezeichnet.

Eines der schönsten Gebäude im Empirestil

Nachdem die damalige Kleinstadt Helsinki zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch einen Großbrand völlig verwüstet wurde, ließ sie Zar Alexander I. auf einem großzügig bemessenen Grundriss im damals zeitgemäßen Stil des Empire wieder errichten. Helsinki wurde danach die neue Hauptstadt des damaligen Großfürstentums Finnland. Entworfen vom preußischen Architekten Carl Ludwig Engel wurde so zwischen 1830 und 1852 neben weiteren Gebäuden rund um den Senatsplatz auch der heutige Dom im Empirestil erbaut und damals zu Ehren des Russischen Zaren Nikolaus I. als Nikolaikirche geweiht.

Das Geradlinigkeit und Feierlichkeit ausstrahlende Gebäude erhielt seinen Namen als Dom von Helsinki erst im Jahr 1959 anlässlich der Gründung der Diözese von Helsinki.

Immer im Blick - das weiße Herz Helsinkis

Wenn du mit einem Schiff oder der Fähre auf Helsinki zusteuerst, wirst du den klassizistischen Dom als Erstes erblicken. Von allen Seiten gut sichtbar ist er mit einer majestätisch erscheinenden Kreuzkuppel geschmückt. Die vier Außenseiten seines kreuzförmigen Grundrisses enden jeweils in einem von korinthischen Säulen gestalteten Portal. Die Kuppel ist von vier kleinen Ecktürmen umgeben und zwölf der Geschichte der Christenheit entlehnte Statuen aus Zink schmücken das Dach des weißen Doms. Seiner Außenwände sind mit Reliefs verziert. In einem der beiden Pavillons, die seitlich der Freitreppe platziert sind, befinden sich die Glocken.

Hier treffen sich Einheimische und Touristen

Die vom Senatsplatz zum Dom führende monumental gestaltete Freitreppe lädt viele Menschen aus nah und fern zu dessen Besuch ein. Täglich finden um 12 Uhr mittags in der Kathedrale Gottesdienste statt, an denen du als Gast der Stadt gern teilnehmen darfst. Dabei kannst du feststellen, dass der Innenraum, der 1.300 Besuchern Sitzplätze bietet, sehr schlicht und erhaben erscheint und wie sein Äußeres ganz in Weiß gehalten ist. Das Zentrum des Altars bildet ein Gemälde, welches Zar Nikolaus I. der Kirche schenkte.

Die tonnenförmige Kanzel unter dem reich verzierten, vergoldeten Baldachin besteht aus mit Gips verkleidetem Holz und nimmt eine Ecke des Kirchenraums ein. In den drei anderen Ecken sind Statuen von drei bedeutenden Reformatoren zu finden. Unter dem Kirchsaal befindet sich die Krypta, deren Herzstück eine kleine Kapelle ist. Hier kannst du im Sommerhalbjahr sogar Kaffee und Kuchen erhalten.

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Lage und Anfahrt: