Die schwedische Kunst

Spuren der frühen Kunst Schwedens sind bereits auf Gebrauchsgegenständen der Steinzeit zu finden. In der Bronzezeit wurden die Spuren ausdruckskräftiger und überzeugender. Schwerter mit Bronzeklingen, Schmuck aus Bernstein und Gold. Die Kunst erfährt im 5. Jahrhundert einen Stilwandel und wird der germanische Tierstil genannt. Um 600 prägte sich auf Gotland die Kunst der Bildsteine, gefolgt von der Kunst der Wikinger mit ihren Schnitzarbeiten und Ornamenten.

Nach der Christianisierung wird die Kunst stark durch die Kirche geprägt. Baustile und Bilder wurden südeuropäischen Vorbildern nachempfunden. Der romanische Stil (um 1100-1250) zeigt sich in Schweden in einem Gesamteindruck von Schwere. In der Zeit der Renaissance (1520-1650) entstehen Burgen und Schlösser.

Durch die Errichtung eigener Ausbildungsstätten für Kunst durch die Schwedenkönige wurde die Grundlage für einen eigenen traditionellen Stil geschaffen. Der schwedische Barock (1650-1728) wurde durch verschiedenste Architekten und Maler geprägt. Der Maler David Klöker von Ehrenstahl sei hier genannt. Das Schlösser Gripsholm, Vadstena und das Stockholmer Ritterhaus erhielten eine barocke Innengestaltung.

Das Rokoko (1720-1780) brachte Eleganz, helle Farben und lichtgeflutete Räume. Im Zeitraum des Klassizismus wird vor allem Stockholm stark durch das Engagement Gustav III. geprägt. Bauwesen, Malerei, Theater und Musik blühen auf.  Der Jugendstil (1890-1920) brachte die Werke der Künstler Andreas Zorn und Carl Larsson hervor.

Schwedisches Design

Schweden ist sehr bekannt für sein Design. Angefangen mit der „schwedischen Eleganz“ auf der Weltausstellung 1925 überzeugt es durch Schlichtheit und Funktionalität.

Glas und Keramiken, sowie Möbel und auch Schmuck sind beliebte Kunstgegenstände aus Schweden.

Mit diesem Stil konnte sich ein schwedisches Möbelhaus weltweit etablieren.

Bildquelle: flickr.com/access.denied

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