Olympische Winterspiele Lillehammer 1994

1986 entschied das Internationale Olympische Komittee (IOC), dass Winter- und Sommerspiele künftig in unterschiedlichen Jahren stattfinden sollen. Bei den XVII. Olympischen Winterspielen in Lillehammer 1994 war es dann soweit.

Winterspiele Lillehammer 1994
Eisschnelllaufhalle Wikingerschiff in Hamar

Aconcagua (CC BY-SA 3.0)

Zweite Winterspiele innerhalb von zwei Jahren

Die Spiele in Lillehammer waren perfekt organisiert und die Liebe der Norweger zum Wintersport gab der Veranstaltung noch einen ganz besonderen Geist. Myriam Bédard aus Kanada gewann beide Einzelrennen im Biathlon. Die Schweizer Gustav Weder und Donat Acklin waren die ersten, die ihren Titel im Zweierbob verteidigen konnten. Die Eiskunstläufer Jekaterina Gordejewa und Sergei Grinkow aus Russland wiederholten ihren Olympiasieg im Paarlauf aus dem Jahre 1988.

Im Ski Alpin holte der deutsche Markus Wasmeier jeweils Gold im Super-G und im Riesenslalom. Für einen norwegischen Heimerfolg sorgte Lasse Kjus in der Kombination. In den Skilanglauf-Wettbewerben gewann Bjørn Dæhlie zweimal Gold und einmal Silber. Bei den Damen wurde alle Goldmedaillen nach Russland und Italien vergeben.

Fakten zu den XVII. Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammmer

Teilnehmende Nationen: 67
Teilnehmende Athleten: 1.739 (1.217 Männer, 522 Frauen)
Wettbewerbe: 61 in 12 Sportarten
Eröffnung: 12. Februar 1994 durch König Harald V. (Norwegen)
Schlussfeier: 27. Februar 1994
Olympischer Eid: Vegard Ulvang (Sportler), Kari Karing (Schiedsrichter)
Olympische Fackel: Haakon, Kronprinz von Norwegen

Medaillenspiegel (G / S / B):

1. Russland 11 / 8 / 4 (23)
2. Norwegen 10 / 11 / 5 (26)
3. Deutschland 9 / 7 / 8 (24)
4. Italien 7 / 5 / 8 (20)
5. USA 6 / 5 / 2 (13)
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10. Schweden 2 / 1 / - (3)
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16. Finnland - / 1 / 5 (6)