Natur in Schweden

Natur Schweden
Elche können is zu 2 Meter groß und 500 Kilogramm schwer werden ( Staffan Widstrand/imagebank.sweden.se )
Die schwedische Natur ist unglaublich abwechlungsreich. Kein Wunder, ist doch Schwedens längste Ausdehnung von Norden nach Süden 1.572 km. Hier bekommst du zahlreiche Informationen zum Artenreichtum der Flora und Fauna.

Flora und Fauna in Schweden

Wer einmal in Schweden war, weiß wie vielseitig Schwedens Landschaften sind. Im Süden mit den Ackerlandschaften von Skåne angefangen bis zu den Wald- und Seengebieten des Nordens. Es finden sich zerklüftete Berge, zahlreiche Flüsse und Sumpfland. Pflanzen und Tiere aus Kontinentaleuropa und zu Teilen auch der Arktis sind zu finden.

An Seen und Küsten sind die berühmten Schären, glatte Felsenflächen, zu finden. Große Ansammlungen dieser Felsen nennt man Schärengarten. Stockholms Schärengarten ist ein wunderschönes Beispiel hierfür. Mach eine Fährfahrt durch Stockholms Schärengarten und du wirst es verstehen.

Pflanzen in Schweden

Das grüne Land Schweden – im Sommer und, durch den hohen Anteil von Nadelwäldern, im Winter. Durch die lange Ausrichtung Schwedens von Norden nach Süden ergeben sich vor allem im Norden extreme Unterschiede in der Vegetation. Der fruchtbare Süden und der karge Norden stehen sich gegenüber.

Schweden ist zu 50 Prozent mit Wald bedeckt. Dominierende Baumarten in Schweden sind Birke, Fichte und Kiefer. In Västergötland befindet sich der nördlichste Buchenwald der Erde. Die Birke ist bis nach Lappland zu finden. Wo es viel Wald gibt, da findet man natürlich auch Pilze, Blau- und Preiselbeeren.

Die schwedische Tierwelt

Die Artenvielfalt von Schweden ist überschaubar. Eine Ausnahme bildet die Vogelwelt, weil viele Zugvögel hier brüten oder Rast machen.

Das wohl bekannteste Tier des Nordens ist der Elch. Das Elchtier, welches unseren Seiten den Namen gab, kann bis zu einer halben Tonne schwer werden und ist bis auf Skåne und Gotland in ganz Schweden zu Hause. Sie sind schlaue Tiere und Allesfresser, bevorzugen aber die frischen Triebe von jungen Bäumen. Viele Geschichten findet man über Elche und ein jeder versucht einen, in freier Wildbahn lebenden, Elch zu sehen.

Zu den etwas unbeliebteren Tieren zählen wohl die vorkommenden Schlangen oder die Stechmücken an warmen Sommertagen.

Im hohen Norden in Schwedisch-Lappland ist das Rentier, nicht Renntier, meist in großen Herden anzutreffen. Es bildete bereits in der sehr frühen Geschichte die wichtigste Lebensgrundlage der Menschen. Auch Braunbären und Wölfe sind in Schweden zu finden. Weitere Tierarten sind Hasen, Dachse und in Lappland die Lemminge.

Die Tierwelt der Meere und Küsten sollte hier nicht unerwähnt bleiben. Auch hier sind viele Arten vertreten, wie die sich erholenden Robben und Seehunde, sowie der Seeadler und die reiche Fischwelt mit ihren Schwärmen.

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Jedermannsrecht Schweden

Das Jedermannsrecht in Schweden

Das Jedermannsrecht existiert genau wie in Finnland auch in Schweden nicht in schriftlicher Form. Doch sind die einzelnen Grenzen der Möglichkeiten bzw. des Erlaubten in verschiedenen anderen Gesetzen festgehalten.

Pilze Schweden

Pilze in Schweden

Die saubere Luft, ausgedehnte Wälder und nicht zuletzt das Jedermannsrecht machen Schweden zu einem Paradies für Pilzesammler. Neben den „üblichen Verdächtigen“ Steinpilz und Pfifferling gibt es aber noch eine ganze Reihe weiterer sehr guter Speisepilze, die man sich unbedingt aus der Nähe anschauen sollte.

Wohlduftender Trompetenpfifferling

Wohlduftender Trompetenpfifferling

Denkt man an Schweden, denkt man an Natur, ausgedehnte Wälder, rote Häuschen. Schweden ist da, wo die Welt noch in Ordnung ist. Und da, wo jedermann von Rechts wegen Pilze sammeln darf. Ich will hier nicht von Pfifferlingen und Steinpilzen reden, sondern über den wohlduftenden Trompetenpfifferling.