Norwegisches Konservenmuseum in Stavanger

Norsk Hermetikkmuseum

Aussenansicht vom Konservenmuseum in Stavanger (CH - visitnorway.com)

Das Norwegische Konservenmuseum in Stavanger befindet sich im nördlichen Bereich der Altstadt in der Øvre Strandgate. Im Jahr 1982 eröffnet, gewährt es auf beeindruckende Weise einen Einblick in die Vergangenheit dieses Industriezweigs, der einst hier seinen weltweit größten Standort hatte.

Von Sardinen und Fischklößchen

Im dem Gebäude, das früher eine Konservenfabrik beherbergte, ist heute an ausgewählten Tagen des Sommerhalbjahres die Herstellung von geräucherten Sardinen und Sprotten sowie von Fischbällchen hautnah zu verfolgen. Dann werden die Räucheröfen der alten Produktionsanlagen, die aus der Zeit zwischen 1880 und 1960 stammen wieder angeheizt und an funktionstüchtige Maschinen werden die Fischprodukte in Konservendosen verpackt. Neben dem Nachvollziehen der dafür erforderlichen einzelnen Arbeitsschritte werden die Museumsbesuche auch mit den damaligen Arbeitsverhältnissen und der daraus entstehenden Umweltproblematik vertraut gemacht.

Probieren ist erwünscht

An den jeweiligen „Produktionstagen" besteht für die Museumsbesucher die günstige Gelegenheit, eine Kostprobe von den frisch dem Räucherofen entnommenen Sardinen zu erhalten. Für Kinder bietet das Konservenmuseum außerdem einige interessante Aktivitäten an.

Daneben werden in den Räumen der oberen Etage wechselnde Ausstellungen präsentiert, die sich mit Randerscheinungen der Konservenindustrie, wie beispielsweise der Gestaltung der auf den Dosen angebrachten Etiketten beschäftigen.

Lage und Anfahrt:

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