Design made in Sweden: Die Modeszene in Stockholm

Auch wenn die Fashion-Welt sich überwiegend an den Kollektionen der Modemetropolen Paris und New York orientiert, verfügt Stockholm über eine ebenso innovative wie produktive Modeszene. Davon kann man sich beispielsweise auf der zweimal jährlich stattfindenden Fashion Week Stockholm überzeugen, wo die Kollektionen für die jeweils kommende Sommer- und Wintersaison präsentiert werden.

Modeszene Stockholm
In Stockholm gibt es viele junge Modedesigner

Tuukka Ervasti/imagebank.sweden.se

Fashion Week Stockholm

Auf der Fashion Week Stockholm stellen sowohl etablierte als auch junge schwedische Modelabels ihre neusten Kollektionen vor und setzen so Trends für das kommende Jahr. Das Grand Hotel in Stockholm ist auch in diesem Jahr wieder Veranstaltungsort. Die Fashion-Shows werden in dessen prächtigem Spiegelsaal stattfinden, wodurch der Veranstaltung ein angemessen prunkvoller Rahmen sicher ist.

Die bekannte schwedische Modemarke Rodebjer konnte sich trotz der Fülle an skandinavischen Mode-Labels auch international einen Namen machen. Carin Rodebjer gründete schon 1999 dieses Label, um ihre Entwürfe einer großen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ihr Design besticht durch den Kontrast von femininen Schnitten und androgynem Schick – so verwundert es nicht, dass man in ihren Damen-Kollektionen sowohl Anzüge als auch Kleider findet. Auch der Designer Naim Josefi wird auf der diesjährigen Fashion Week Stockholm seine Entwürfe präsentieren. Seine Mode kombiniert Eleganz mit Verspieltheit – gleichzeitig verfügt sie über einen leicht futuristischen Touch.

Mode für zu Hause

Doch Mode ist nicht nur auf der Fashion Week ein wichtiges Thema. Auch in den zahlreichen Einkaufsvierteln Stockholms werden Modebegeisterte fündig und können modische Evergreens und die neuste Trendmode aufspüren. Vintage-Mode gibt es in den Spezialgeschäften des Viertels SoFo in Södermalm, während Östermalm für Exklusivität steht.

Natürlich findet man in Stockholm aber nicht nur international bekannte Modemarken: In der Biblioteksgatan haben zahlreiche schwedische Modelabels ihren Sitz, die hierzulande noch eher unbekannt sind, bei denen man sich aber nach den neusten Trends des Nordens einkleiden kann. Wie die vergangenen Kollektionen von Carin Rodebjer und Naim Josefi zeigen, sind in Schweden auch bei den Damen gerade geschnittene, eng anliegende Hosen in grauen, dunkelblauen und schwarzen Farbtönen angesagt.

Ein Trend, der auch in andere Länder übergreift, sodass man nicht extra in den Norden reisen muss, um sich nordisch-schick einzukleiden. Entsprechende Hosen findet man beispielsweise auch beim deutschen Unternehmen Peter Hahn. In der Regel kombiniert man diese eng anliegenden Hosen mit verspielten Oberteilen, die man hierzulande schnell und einfach bei scandic bestellen kann.

Bei wem ohnehin bald der nächste Schweden-Urlaub ansteht, der sollte aber am besten gleich einen Besuch der Fashion Week einplanen. So kann man die neusten schwedischen Trends noch vor allen anderen aufschnappen und in seine Looks einbauen.

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