3 Dinge, die du in Norwegen gesehen haben solltest

Als Urlaubsziel ist Norwegen bei Reisenden vor allem wegen seiner abwechslungsreichen Natur beliebt. Die raue Schönheit der Landschaft lockt Naturliebhaber aus der ganzen Welt ins Land. Es gibt dabei einige Dinge, die man als Reisender in Norwegen unbedingt gesehen haben sollte. Das sind natürlich zunächst die Polarlichter – ein unverwechselbares Naturschauspiel. Aber auch Wale kann man in der norwegischen Küstenregion sehr gut beobachten. Oder man besteigt imposante Höhen.

Interessante Dinge Norwegen
Nordlichter auf den Lofoten

Samuel Taipale/visitnorway.com

Die Polarlichter leuchten sehen

Ein Highlight im wortwörtlichen Sinne, das viele Menschen nach Skandinavien zieht, ist das Polarlicht (auch unter der lateinischen Bezeichnung "Aurora borealis" bekannt). Von November bis Januar lässt sich dieses Naturschauspiel am besten bewundern.

Allerdings liegt gerade zu dieser Zeit in Norwegen besonders viel Schnee und das Wetter ist überaus rau. Aus diesem Grund sollten Urlauber, die im kalten Norden des Landes das Polarlicht beobachten wollen, vorab unbedingt in hochwertige Jacken investieren, wie es sie etwa bei Walbusch gibt. Denn eine isolierende Winterjacke sowie insgesamt wärmende und schützende Kleidung sind das A und O für alle Reisenden, die in den kalten Wintermonaten den Norden erkunden wollen. Gegen das arktische Klima schützt besonders gut, mehrere Schichten zu tragen, da dies die Wärme-Isolation verbessert.

Die physikalische Erklärung für das am Himmel leuchtende Polarlicht: Elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwindes reagieren mit Teilchen in der Erdatmosphäre. Dadurch entsteht eine (von der Art der Partikel abhängige) Verfärbung des Himmels. Am bekanntesten dürfte die grünliche Verfärbung des Himmels sein, die durch die Reaktion der Sonnenteilchen mit Sauerstoff entsteht.

Die Wale vor den norwegischen Inseln

Zu Norwegen gehören auch zahlreiche kleinere Inseln. Sie sind perfekte Ausgangspunkte für eine Wal-Beobachtungstour. Insbesondere die Region Vesterålen bietet professionell betreute Waltouren an. In den Monaten Juni bis September stehen die Chancen am besten, die großen Meeressäuger beobachten zu können. Während der Sommermonate sind vor Norwegen überwiegend Pottwale aktiv. Aber auch Delfine und Zwergwale sind zu dieser Zeit auf Nahrungssuche.

Im Winter kommen hingegen Buckelwale und Orcas in die norwegischen Fjorde. Sie folgen den großen Heringsschwärmen, von denen sie sich ernähren. In einigen Regionen haben sich die Anwohner regelrecht auf den Waltourismus spezialisiert. Allein in die Hafenstadt Andenes kommen pro Jahr bis zu 15.000 Touristen. Dort gibt es auch ein Walzentrum, in dem sich Touristen tiefergehend über die majestätischen Meeressäuger informieren können.

Von der Trolltunga in die Tiefe schauen

Der letzte Reisetipp ist nichts für Menschen mit Höhenangst. Mittlerweile erreicht man den Felsvorsprung über dem Stausee Ringedalsvatnet, die sogenannte Trolltunga ("Trollzunge"), nur noch zu Fuß – und hat man diese beschwerliche Wanderung gemeistert, wird man mit einer Aussicht aus 700 Metern Höhe belohnt. Zuvor muss man jedoch einen Marsch von etwa 25 Kilometern und 10 Stunden Dauer bewältigen. Dafür ist die Aussicht aber auch überaus spektakulär.

Da es sich allerdings um eine recht anspruchsvolle Wanderung handelt, sollte man sich gut darauf vorbereiten. Es bedarf robuster Wanderausrüstung und auch ausreichend Zeit. Idealerweise wagt man den Aufstieg in den Monaten von Juni bis September – dann sind die Wetterbedingungen am besten. In den Monaten Oktober bis Mai sollte man hingegen nur mit einem erfahrenen Tourguide den Aufstieg bis zur steinernen Trollzunge wagen.