Schweden
Norwegen
und Finnland
"Genehmigt ist genehmigt", sagt Regierungschefin Mari Kiviniemi und verweist dabei auf die zwei neuen Atomkraftwerke, deren Bau in Finnland bereits beschlosse Sache ist. Trotz der Katastrophe in Fukushima, denken die Finnen nicht daran etwas an ihrer Atompolitik zu ändern.
Laut einer aktuellen Untersuchung der Europäischen Union ist Schweden das innovationsfreundlichste Land in Europa. Auch Finnland liegt mit Platz drei, hinter Dänemark, in der Spitzengruppe. Platz vier belegt Deutschland.
In der Studie wurden Faktoren wie Ausbildung, Forschung, die Förderung der Wirtschaft im privaten und öffentlichen Bereich sowie Einnahmen aus Patenten untersucht.
Der Export von norwegischen Fisch erreichte 2010 mit 53,8 Mrd. NOK (ca. 7 Milliarden EUR) ein neues Allzeithoch, erklärte das Norwegian Seafood Export Council (NSEC). Damit konnten die Ausfuhren um beachtliche 9,1 Mrd. NOK gegenüber 2009 gesteigert werden.
Norwegen exportierte 2010 insgesamt 2,7 Millionen Tonnen Fisch, ein Plus von rund 93.000 Tonnen im Vergleich zu 2009.
Die norwegische Hauptstadt ist auch im Jahr 2010 ein teues Pflaster. Das ergab eine Erhebung von PriceRunner.com unter 32 Städten weltweit. Damit kann Oslo auch im vierten Jahr seit Beginn der Studie den Titel „Teuerste Stadt der Welt“ für sich beanspruchen.
Floorball-Weltmeisterschaft in Helsinki
Vor zwei Jahren füllten knapp 15.000 Zuschauer die Prager O2-Arena, 14 Fernsehsender übertrugen die Veranstaltung weltweit und Tero Tiitu entkrönte nach 14 Jahren Vorherrschaft endlich den schwedischen Serienmeister. Wenn es nach den Finnen geht, darf 2010 wieder in Blau-Weiß gejubelt werden.
Der staatliche Ölfonds (Statens pensjonsfond) Norwegens, der das Land nach Ende der Ölvorkommen absichern soll, hat erstmals in seiner 14-jährigen Geschichte den Wert von 3.000 Milliarden norwegische Kronen (NOK) überschritten. Das sind umgerechnet rund 371 Milliarden Euro.
Insgesamt 183.000 Menschen waren letzten Monat in Finnland arbeitslos. Das sind etwa 9.000 weniger als im Jahr 2009. Während die Arbeitslosenquote bei den Männern gleich geblieben ist, ist die Frauenarbeitslosigkeit gesunken.
"Die fetten Jahre sind vorbei", dieser Spruch wird wohl demnächst auch für Norwegen zutreffen. Norwegens wichtigste Einnahmequelle, die Produktion von Erdöl, ist stark rückläufig. In den vergangenen 10 Jahren sank diese um satte 40 Prozent.
Vom derzeitigen starken Wirtschaftswachstums in Deutschland profitieren auch die finnischen Exporte. Im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum in 2009, wurden ein Fünftel mehr finnische Produkte nach Deutschland exportiert.
Finnland braucht mehr Wohnungen, sagt zumindest das VTT Technical Research Centre of Finland (Valtion teknillinen tutkimuskeskus). In der finnischen Hauptstadt Helsinki müssten doppelt soviele Wohnungen und Häuser gebaut werden, um die Nachfrage zu befriedigen.