Polizei entlarvt angeblichen Rollstuhlfahrer

Ein solcher Hase half der schwedischen Polizei

Ein im Rollstuhl sitzender Schwede muss für drei Jahre ins Gefängnis, nachdem er beim Tanzen mit einem Maskottchen in einem Vergnügungspark in Göteborg fotografiert wurde.

Der 33-jährige Familienvater wurde wegen Betruges verurteilt, da er zwischen 2005 und 2009 insgesamt über drei Millionen Schwedische Kronen (ca. 300.000 Euro) zu Unrecht aus der Staatskasse erhalten hat, berichtete die Zeitung Hallandsposten.

Schon seit längerem gab es Zweifel an der Echtheit der Behinderung des Mannes. Sein Arzt konnte keinen Grund finden, warum der er nicht laufen konnte, außerdem ermittelte die Polizei schon seit 2007 wegen des Verdachts auf Betrug.

Bei einer durchgeführten Razzia fanden die Beamten schließlich Bilder, auf denen der Mann zu sehen ist wie er mit einem lebensgroßen Hasen im Göteborger Vergnügungspark Liseberg das Tanzbein schwingt.

Auch weitere Angehörige der Familie sollen bei dem Betrug mitgeholfen haben. So wurden seine Mutter und seine Schwester vom Gericht wegen Beihilfe zu Geldstrafen verurteilt. Beide waren als persönliche Pfleger des Mannes angestellt, bezahlt aus der staatlichen Sozialversicherungskasse (Försäkringskassan).

Bild von Denis
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1 Kommentare zu Polizei entlarvt angeblichen Rollstuhlfahrer

Bild von Gast

tolle Sache, mehr fällt mir dazu nicht ein

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