Zwischen Oslofjord und Nordkap: Im Rausch der Farben und Kontraste

Aussichtspunkte Norwegen
Herrlicher Aussichtspunkt auf den Lofoten (andreas.wolden/Foap/Visitnorway.com)

Die atemberaubenden Landschaften Norwegens bieten einen Motivreichtum, der seinesgleichen erst finden muss. Fotos aus dieser beinahe surreal anmutenden Naturkulisse werden in Fotomagazinen oder auf Fotoplattformen bewundert und hoch favorisiert. Fotobücher mit ausdrucksstarken Motiven und Wandbilder im Panoramaformat, sowie bei DM Foto, sind weitere Möglichkeiten, die fantastische Landschaft zwischen Oslofjord und Nordkap in Szene zu setzen. Hier sind Orte, die Fotografen magisch anziehen.

Mit der Fähre durch den Oslofjord

Der mit 800 Kilometern längste Fjord Norwegens ist schnell und unkompliziert zu erreichen und die besten Blicke hat man natürlich vom Wasser aus. An Bord einer Fähre erlebt man die sagenhafte Fjordlandschaft zum Greifen nah. Die Schären mit ihren kleinen bunten Ortschaften, ihren Häfen und den winzigen Inseln, sowie die aufregende Skyline von Oslo verwöhnen Auge und Objektiv mit attraktiven Motiven für jeden Fotografen. Kurzurlaubern und Städtetouristen eröffnen sich Fotobedingungen, die mit dem Smartphone genauso flirten wie mit der Vollformatkamera. Wer bereits frühmorgens unterwegs ist, findet an Deck Ruhe und einen guten Platz für das Stativ, um stimmungsvolle Aufnahmen im schräg einfallenden, warmen Morgenlicht einzufangen.

Die Lofoten - Motive der Königsklasse

Die 80 Inseln umfassende Inselgruppe der Lofoten entlang der dünn besiedelten Europastraße 10 sind in ihrer Wildheit und Ursprünglichkeit zu jeder Zeit atemberaubend. Die Szenerie mit Küste und schneebedeckten Gipfeln bietet mit jedem zurückgelegten Kilometer eine neue Inspiration für geniale Bildideen, denn der Reichtum an Farben, Lichtern und Stimmungen erfindet sich im Minutentakt neu. Kreativität und Fantasie der Fotografen sind hier keine Grenzen gesetzt, wenn der nasse Sand das dramatische Spiel der Wolken reflektiert, wenn sich in dunkler Nacht das irisierende Polarlicht zeigt oder die Mittsommernacht mit unwirklicher Helligkeit aufwartet. Die Witterung wechselt ständig und so ist stets mit neuen fotografischen Herausforderungen zu rechnen.

Das Nordkap - am gefühlten " Ende der Welt"

Schon der Weg dorthin ist ein Happening für sich. Entlang zerklüfteter Fjorde und schroffer Gebirgsformationen, deren Silhouetten sich im Gegenlicht kontrastreich abheben, gelangt man an das Nordkap, das auf der 300 Meter hohen Schieferinsel Magerøya liegt. Am äußersten Rand des Plateaus, in schwindelerregender Höhe, finden sich im wahrsten Sinne des Wortes gigantische Steilvorlagen für Aufnahmen mit dem Ultraweitwinkelobjektiv. Hartgesottene Fotografen harren bis in die Nacht aus und werden mit einem unvergesslichen Spektakel der Nordlichter belohnt, wie sie in klaren Polarnächten an dieser Stelle besonders aufregend sind.

Verfasst am 19. April 2017
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