Schweden
Norwegen
und Finnland
Wer demnächst sein Einkommen mit Hilfe von kleineren oder größeren kriminellen Machenschaften aufbessern möchte, sollte seine Aktivitäten dafür nach Norwegen verlegen. Denn wer ertappt wird, der hat zumindest die Möglichkeit in einem wahren Luxusgefängnis unterzukommen.
Der neue Knast wird am 1. April 2010 wird in Halden, nahe der schwedischen Grenze, eröffnet und bietet Platz für 252 Häftlinge. Es wird das zweitgrößte Gefängnis Norwegens. Das Innere der Haftanstalt Halden erinnert aber viel mehr an ein Studentenwohnheim, jedoch sind Zellen viel besser ausgestattet als jedes Wohnheimzimmer. Jede Zelle verfügt über ein eigenes Bad und einen Flachbild-Fernseher, dazu kommt noch ein netter Ausblick, denn kein Fenster besitzt Gitterstäbe.
Das reicht noch nicht? Auch der Rest erinnert eher an ein höherklassiges Hotel als an ein Gefängnis. Halden verfügt über einen Fitnessraum, einen Schulungsraum, eine Kapelle, eine Bibliothek, eine Besuchseinheit für Familien, einen Fußballplatz, eine Kletterwand und, nicht zu vergessen, ein Tonstudio. Auch an die Designfreunde unter den Insassen wurde natürlich gedacht. Für sechs Millionen Norwegische Kronen wurde die Wände, innen und außen, von einem Graffiti-Künstler namens Dolk verschönert.
Kostenpunkt für die gesamte Anlage: 1,3 Milliarden NOK (160 Millionen Euro). Bezahlt natürlich vom Steuerzahler.
via: elusivemoose.eu
Wer sich vor seinem Einzug noch ein Bild machen möchte:
Da bekommt man ja richtig Lust auf einen Norwegenurlaub. lol. Hübsches norwegisches Staatshotel - wenn die anderen "Gäste" auch nett sind.
Super
Tja, für Norwegen ist ein Gefängnis halt keine Menschenmüllhalde, die nehmen Resozialisierung ernst und wissen das man Menschen nicht Resozialisiert in dem man sie von der Gesellschaft isoliert.
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